Manchmal hilft ein Künstlername dabei, Dinge etwas freier zu betrachten.
Eine Bühne ist schließlich auch ein besonderer Ort: Hier darf man staunen, lachen, sich wundern – und gelegentlich auch ein wenig über sich selbst schmunzeln.
Der Name „André McRoss“ entstand aus verschiedenen Spitznamen, die mich über die Jahre begleitet haben. Da wäre zum einen „Herr Rossi“ – angelehnt an eine ältere Zeichentrickfigur, die unermüdlich auf der Suche nach dem Glück unterwegs ist. Und dann natürlich MacGyver – jener legendäre Tüftler, der mit erstaunlich einfachen Mitteln aus scheinbar ausweglosen Situationen Lösungen bastelt. Zugegeben: Ob das alles in der Realität immer funktionieren würde, ist manchmal fraglich – aber die Idee dahinter gefällt mir.
Beides zusammen ergibt eine Figur, die gerne entdeckt, ausprobiert und das Publikum mit auf kleine gedankliche Reisen nimmt.
Doch hinter dem Namen steckt noch eine kleine Wortspielerei. Liest man „André McRoss“ mit einem Augenzwinkern etwas anders, kann man darin auch „…and rem. cross“ entdecken – eine persönliche Erinnerung daran, das Kreuz und damit das Wesentliche im Leben nicht aus dem Blick zu verlieren.
Auf der Bühne verbindet André McRoss verschiedene Elemente: Illusionskunst, Bauchreden, humorvolle Geschichten und Reiseerlebnisse aus vielen Teilen der Welt. Dabei geht es weniger darum, perfekte Antworten zu liefern – sondern vielmehr darum, gemeinsam zu staunen, zu lachen und manchmal auch einen neuen Gedanken mitzunehmen.
Denn gute Unterhaltung darf mehr sein als ein kurzer Moment.
Sie darf überraschen.
Sie darf verbinden.
Und manchmal bleibt sie sogar ein kleines Stück im Herzen hängen.